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Immer nur Passagier

Beim Spielen muss es immer einen geben, der sagt, was jetzt läuft, der entscheidet, ob der Sessel jetzt ein Motorrad oder eine Rakete ist, der weiß, ob hinter dem nächsten Busch der Mars ist oder das Wohnzimmer. Es muss einen Bestimmer geben. Ich bin das nie.

Das war ich schon früher nicht. Als kleiner Bruder eines großen Bruders war ich Befehlsempfänger. Wenn er Lego gebaut hat, hab ich die benötigten Steine rausgesucht. Wenn er heimgewerkt hat, hab ich das Maßband gehalten. Und wenn er im Wohnzimmer aus Tischen, Stühlen und Decken ein echtes Schiff gebaut hat und als Kapitän dem Ozean und sämtlichen Stürmen getrotzt hat, dann war ich – der Passagier. Was macht ein Passagier auf einem Schiff, das weder einen Pool, noch ein Casino, noch eine Bar hat? Er schaut. Und bis ich endlich draufkam, dass das ein blöder Job ist, schaute ich viel.

Heute bin ich erwachsen, ernähre eine Familie und zahle viele wichtige Versicherungen. Nur bestimmen darf ich immer noch nicht. Wenn das schönste Kind der Welt Duplo baut, such ich die gewünschten Steine raus. Wenn das Kind in der Kuschelecke Weihnachtslieder singt, darf ich daneben sitzen und zuhören. Und wenn Einkaufen gespielt wird, dann kauft die Mama ein. Und ich darf in der Schlange stehen und warten.

Zum Glück kommt bald die Ablöse.

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Das war also Ostern

Letztens war Ostern. Also bei uns halt. Der Osterhase hat eine Extrarunde eingelegt und hat alle Schnuller geholt. Und ich hatte noch nie solche Angst vor Ostern. Wir kennen unser Töchterchen, wissen, wozu sie fähig ist. Wenn Mama und Papa sich partout nicht fügen wollen, wird es laut und ungemütlich. Vor allem für die Kleine selbst, sie wirft sich dann ohne Rücksicht auf Verluste nach hinten und geht einfach mal davon aus, dass einer da ist, der sie auffängt. In jedem Managementseminar wäre sie die Königin der vertrauensbildenden Spiele.

Dementsprechend haben wir uns vor diesem Tag gefürchtet, ihn immer wieder nach hinten verschoben. „Heute ist sie nicht so gut drauf“, „Ich glaube, sie zahnt“, „Die Woche ist mir einfach zu stressig“, „Ui, es regnet“, „Heute ist Dienstag“. Die Ausreden gingen uns nicht aus. Bis letzte Woche, als uns einfach kein Grund mehr einfallen wollte, es nicht zu tun. Es war Zeit für den Osterhasen.

Die Vorbereitungen beschäftigten uns einige Tage. Was ist der richtige Zeitpunkt? Wenn die Schnuller vor dem Schlafengehen weg sind, wird der Abend ein Debakel. Wenn die Schnuller über Nacht weg sind, wird der Morgen ein Debakel. Wenn der Osterhase tagsüber kommt, fehlt irgendwie der Zauber, der Osterhase ist ja kein Elektriker, der „zwischen 8 und 12 Uhr“ auftaucht, oder auch nicht. Immer wieder bekräftigten wir uns gegenseitig, nicht einzuknicken. Diesmal wirklich. Stark sein. Nicht nachgeben.

Der Abend kam und das Kind legte die Schnuller gemeinsam mit der besten Mama der Welt hinaus auf den Balkon. Das Gute-Nacht-Ritual dauerte seeehr lange, lief aber ohne großes Drama ab. Die Nacht war ruhig. Der Morgen war ruhig. Wir waren schon ein wenig misstrauisch, irgendwann müsste ja der große Ausbruch kommen, oder? Er kam nicht. Stattdessen kam echte Enttäuschung. Das erste Mal, als die heiß ersehnte rosarote Gitarre nicht von alleine spielen konnte. Und das zweite Mal, als sie mich unter leisen Tränen fragte: „Wenn der Osterhase die Geschenke wieder abholt, krieg ich dann die Schnuller zurück?“ „Nein, mein Schatz, du bist ja schon ein großes Mädchen.“ Ein Tag lang Brüllen wäre mir lieber gewesen.

Als ich die Schnuller in ein Sackerl steckte und wegräumte, wurde ich richtig wehmütig. Es ist nicht einfach, groß zu werden.

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Endlich Rosa

Es ist soweit. Mein schlimmster Alptraum ist wahr. Ich habe lange dagegen angekämpft, aber doch verloren. Das bisher schönste Kind der Welt ist rosa geworden. Wir haben inzwischen rosa Pyjamas, T-Shirts, Pullis, Strumpfhosen und Socken. Dazu sind beide Puppen ganz in rosa gekleidet, eine hat eine rosa Bademantel, die andere sogar knallrosa Haare.

Da endet der Wahnsinn aber noch nicht. Gehen wir zum Bipa, bleibt das Kind todsicher vor einem rosa Regal stehen, in dem Kinder-Kosmetika und Schminke stehen. Ja, so was gibt es wirklich. Gehen wir zum Interspar, steuert sie die Abteilung mit den kleinen roas Ponys und Einhörnern an. An Halloween durfte sie sich als Fee verkleiden, das einzig schreckliche daran war, dass die Fee ganz rosa war. Na gut, es war schon auch ein wenig süß, aber muss man so einen rosa Tüllrock wirklich den ganzen Tag inklusive Einkaufen und Mittagsschlaferl tragen? Eben.

Wie es scheint, ist aus dem Kind nun doch ein richtiges Mädchen geworden. Was rosa ist, muss sie haben. Mit einer Einschränkung. Sie hat uns letztens erklärt, dass der Osterhase doch nicht kommen muss, um die Schnuller zu holen. Dafür pfeift sie sogar auf die rosa Gitarre.

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Ostern im Oktober

Wir müssen den Schnuller loswerden. Also nicht wir, sondern das schönste Kind der Welt. Dabei hilft uns der Osterhase. Auch, wenn er im Oktober für uns eine Extra-Runde drehen muss.

Die Zeit ist reif, das Kind groß genug, die Logopädin rät uns dringend dazu, das Saugding muss weg. Finden wir – das schönste Kind der Welt sieht das natürlich nicht ganz so eng. Da könnte es immer noch „eine Minute“ länger dauern, bis sie den Schnuller abgibt, da brauchen wir immer noch einen „zweiten Schnuller“, zur Sicherheit quasi, falls der Papa den ersten doch einkassiert. Aber zum Glück gibt es den Osterhasen.

Der Osterhase hat nämlich dem Freund F. ein Trampolin gebracht, im Austausch für alle Schnuller. Das hat Eindruck hinterlassen. Jeden zweiten Tag höre ich die Geschichte, immer wird darauf Wert gelegt, dass der Osterhase ein richtig cooler Kerl zu sein scheint. Schnullerfee? Vergiss es. Nikolaus? Sicher nicht. Der Hase muss es sein. Unser Problem dabei ist das Timing. Bis der Hase das nächste mal kommt, vergehen noch Monate!

Da kommt es sehr gelegen, dass der Papa die Nummer vom Osterhasen im Handy gespeichert hat. Das Kind hat also letztens mit ihm telefoniert, hat sein Anliegen erklärt und auch gleich eine Gegenleistung vereinbart, eine rosarote Gitarre soll es sein, und bitte recht bald.

Zum Glück hat das Töchterchen noch keine Ahnung vom Terminplan des Osterhasen. Dann kommt im nächsten Mai eben das Pfingstkaninchen.

PS: Vielen Dank an den Hasen! Wir melden uns sicher bald wieder.

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Entweder oder

Die Eltern freuen sich, dass das Kind einen eigenen Willen entwickelt. Dabei gibt es kaum etwas schlimmeres, als ein Kind mit eigenem Willen.

Das sturste Kind der Welt will die Dinge auf seine Art erledigen. Es will alleine Schuhe anziehen, es will alleine die Treppe runtergehen, es will nur dieses und nicht jenes Shirt anziehen. Eine weise Frau hat mir einmal gesagt: „Pick your battles.“ Kämpfe nur um das, was Du WIRKLICH willst. Ob das Shirt jetzt rot oder grün ist, kann mir doch egal sein. Aber manchmal geht es einfach ums Prinzip. Hin und wieder wollen die Eltern auch noch gewinnen.

Wenn es etwa um den Schnuller geht. Die beste Frau der Welt und ich versuchen seit geraumer Zeit, dem Kind ein Leben ohne Saugdings schmackhaft zu machen. Mit bisher mäßigem Erfolg. Wenn ich derzeit ein „Ich krieg jetzt den Schnuller, bitte“ bekomme ich als Antwort „Eine Minute!“ Die Feilscherei zieht sich meist in die Länge, nach der achten „einer Minute“ erbarmt sich das Kind und der Papa hat gewonnen. Oder auch nicht.

Anfangs haben wir noch versucht, dem Kind mit Liebenswürdigkeit und Verständnis zu kommen. Bis wir draufgekommen sind, dass Drohungen doch am Besten funktionieren: „Wenn du jetzt nicht die Schuhe anziehst, dann geht der Papa eben alleine auf den Spielplatz.“ Damit, dass das 2 Jahre alte Ding mit „Auf Wiedersehen“ antwortet, kann ja keiner rechnen.

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Moderne Zeiten

Wir haben uns schon oft über unseren Nachwuchs gewundert, jetzt wundern wir uns digital. Das modernste Kind der Welt bedient die elterlichen Smartphones, als hätte es nie was anderes getan. Genau genommen hat es auch nie was anderes getan, von Geburt an lag mindestens eins dieser Dinger in der Wohnung herum. Und während meine hochverehrte Frau Mutter ihren Touchscreen immer wieder mal verzweifelt nach einem Knopf absucht, den sie drücken könnte, ist es für die Zweijährige völlig selbstverständlich, dass sie die Tastensperre aktiviert, wenn sie das Handy wieder abgibt.

Wo sind die Zeiten hin, in denen die Kinder ins Reich der Phantasie abgetaucht sind? Wohin die goldenen Tage, in denen wir – um einen Freund zu zitieren – zum Spielen nichts weiter hatten als einen Stock und einen toten Frosch? Und trotzdem glücklich waren? Nun, liebe Leser, die sind Gott sei Dank vorbei. Ein toter Frosch ist nur dann cool, wenn man ihn mit der Handykamera scannen, in eine App laden und mit dem Zeigefinger sezieren kann. Das sollte mal wer programmieren!

Und dennoch – die schöne neue Welt wird mit der guten alten Phantasie nie ganz mithalten können. Glauben Sie nicht? Hier mein Beweis: Am Strand von Grado spielen einige deutsche Urlauberkinder „Ritter“, sie wollen einen Drachen fangen. Also laufen sie am Strand umher, um einen zu suchen. Jetzt sind Drachen am Strand von Grado aber schon seit letzter Woche aus, also hat ein deutsches Urlauberkind eine geniale Idee und sagt zu den anderen: „Spielen wir, dass das Internet überall ist und wir uns online einfach einen Drachen bestellen!“

Wahre Geschichte. Kinder bleiben Kinder. Ganz egal, wie 0 und 1 die Welt wird.

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Wunsch und Wirklichkeit

Was klingt wie ein Titel von Jane Austen ist in Wahrheit das Dilemma einer knapp Zweijährigen. Das schönste Kind der Welt versucht gerade, sich die Welt, in die es geboren wurde, so hinzubiegen, dass sie einigermaßen passt. Manches geht, anderes weniger. Zum Beispiel die Hose.

Wir wissen nicht, ob es der nahende Sommer ist und das damit verbundene warme Wetter. Vielleicht kaufen wir auch einfach nur uncooles Zeug und beleidigen damit den kleinen aber exquisiten Geschmack. So oder so, am liebsten würde der Nachwuchs derzeit ohne Hose herumlaufen. Und zwar nicht nur zu Hause, sondern grundsätzlich. Was als nettes Geplänkel auf dem Wickeltisch beginnt, endet meist in einer handfesten Raunzerei im Vorzimmer, wenn außer Hose und Schuhen nichts mehr bleibt, was es anzuziehen gäbe. „Ohne Hose!“ Sicher wäre das manchmal schön, es wird sich aber wohl nicht durchsetzen.

Andere Wünsche sind nicht nur nachvollzieh-, sondern auch erfüllbar. „Schokolade“, „großer Löffel“ oder „Spielplatz“, etwa. Unlängst schoss sie etwas übers Ziel hinaus. Beim Frühstück hieß es plötzlich „Müsli sofort!“ Die Wirklichkeit sah enttäuschend anders aus.

Der jüngst geäußerte Wunsch hat uns allerdings ein wenig überrascht. Wir wissen noch nicht, wie wir damit umgehen sollen. Erstens würde die Erfüllung einige Zeit in Anspruch nehmen, zweitens können wir davon ausgehen, dass uns ebendiese Erfüllung irgendwann mal, bei passender Gelegenheit, zum Vorwurf gemacht wird. Als Einzelkind und Mittelpunkt der Welt ist es nur schwer vorstellbar, wie sehr gerade dieser Wunsch ein Leben verändern kann: „Mein Bruder, meine Schwester“.

Schaumer mal, wünschen kann man sich zum Glück ja alles.

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Erwachsen auf der Schaukel

Was macht man als Erwachsener bei der Schaukel? Ich hab bisher gedacht, man solle sich kümmern, schlichten, eingreifen, wenn Gefahr droht. Es gibt aber auch Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen. Wie ganz blöde Kinder.

Da war etwa diese Frau, die ihre Enkelin geschlagene 25 Minuten am Stück schaukeln ließ – ungeachtet der 4-5 anderen Kinder, die schon eine Schlange gebildet hatten, um auch endlich mal dran zu kommen. Ihr Argument: „Die Kleine will nicht runter.“ Bravo, Oma, gut gemacht.

Dann war da der Vater, der sich in eine Netzschaukel gelegt hat, um mal durchzuschnaufen. So weit, so gut. Nach einigen Minuten Warten fragte ich ihn, ob es möglich wäre, dass meine 1 1/2-jährige Tochter mal drankommen könnte. Seine Reaktion: Erst einmal 5 Sekunden gar nicht reagieren, dann ein sehr angestrengter Blick, ein Augenrollen, ein Seufzer und ein ganz großes Schnoferl. Weil er für ein Kleinkind Platz machen musste.

Oder der Vater, der uns abblitzen ließ, weil er früher schon „seeehr lange“ gewartet hat, als meine Tochter geschaukelt hat. Wo er denn gewartet habe, will ich wissen, ich habe ihn nirgendwo in der Nähe gesehen. Da war er auch nicht, sondern auf der Bank, die 20 Meter „neben“ Schaukel steht.

Liebe Erwachsene. Was ich in Euch Wahrheit gerne sagen würde, schickt sich nicht. Deswegen sag ich es so: werdet erwachsen.

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Kino

Gestern ist etwas passiert, was schon lange nicht mehr passiert ist. Die beste Frau der Welt und ichselbst waren im Kino. Zum ersten Mal seit der Geburt unserer Kleinen, also zum ersten Mal seit mehr als 1 1/2 Jahren. Dementsprechend groß war die Aufregung.

In der Vorbereitung: Wo ist denn das nächste Kino? Wie kommen wir denn da hin? Wo parken wir denn da? Wie viel vorher müssen wir dort sein, damit wir noch Karten kriegen?

Im Foyer: Wo sind denn die Kassen? Hinter der langen Schlange. Kann man hier mit Bankomat zahlen? Raus aus der Schlange, Bankomat suchen. Da sind wir wieder, wir hatten doch genug Bares. Dritte Reihe? Da will ich aber nicht… ach, sie zählen das von hinten? Seit wann denn das?

An der Snack-Theke: Schau, schon wieder eine Schlange. Kann man hier mit Bankomat zahlen? Verdammt, wieder raus aus der Schlange. Ups, wieder Fehlalarm, wir hatten immer noch genug Bares. Haha. Nein, das können sie jetzt nicht verstehen, junger Mann, wir hatten vorher an der Karten-Kasse schon mal so ein lustiges, ach die anderen warten, na dann beeilen wir uns. Sagen sie mal, was sind denn „Nachos“ genau? Braucht irgendjemand wirklich so viel Cola? Da muss man doch sicher mindestens einmal aufs Klo. Na gut, einmal „Nachos“. So viel? Spinnen die, das hat doch nie… ?!?!

Im Saal: Willst du da? Dann kann ich… also wie du willst. Nein, wie DU willst. Mir ist es wirklich egal. Also so. Sicher? Bin schon ruhig. Gib mal die Jacke. Halt aber vorher das da, und jetzt ich mit den Nachos, hast du da jetzt eines verloren? So jetzt gehts. Handy weg. Schlüssel weg. Handy wieder her, lautlos schalten. Nachos in der einen Hand, Cola in der anderen – schau mal, die haben jetzt sogar schon Becherhalter! Im Kino! Wahnsinn. Der Film geht los. Ui, die Nachos sind aber laut.

Und rundherum lauter  junge Menschen, die uns entgeistert anschauen. Wartet, bis Ihr Kinder kriegt!

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vermiss mich!

Vielleicht habe ich in einem meiner letzten Beiträge ein wenig übertrieben. Da habe ich vorausgesagt, dass wir unserem Nachwuchs bald peinlich sein werden. Das ist zwar noch nicht der Fall, ABER…

Sie freut sich, wenn wir in der Früh in Richtung Kindergarten losmarschieren.

Sie freut sich, wenn sie den Kindergarten sieht.

Sie geht alleine in die Kindergartengruppe.

Sie spielt dort mit anderen Kindern.

Sie jausnet dort.

Sie bastelt dort an ihrer Laternenfest-Laterne.

Sie schläft dort in den Armen der Pädagogin („Tante“ darf man ja nicht mehr sagen, schade eigentlich) ein.

Sie hat dort Spaß! Und zwar mit lauter anderen Menschen! Andere Menschen, die NICHT Mama und Papa sind!

Während man sich schon freut, dass man nicht mehr so sehr vermisst wird, wünscht man sich nur eines: Vermisst zu werden.

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